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Vereinsgeschichte

1 (41)_kleinDie Schützenmeister

Die Vereinslokale

Penzinger Liadl

 

 

 

 

 

Geschichte des Vereins

Die Schützengesellschaft Penzing, vorübergehend auch Zimmerstutzengesellschaft genannt,  wurde am 30. September 1906 von Johann Zettl, Matthäus Kaineder, Josef Egger, Melchior Priller und Fritz Huber gegründet.  Schützenmeister war damals Sebastian Oberlinner, Wieserbauer von Riepertsham. Trotz des zeittypischen patriotischen Mottos “Über Aug und Hand fürs Vaterland” sollte jede politische Tendenz ausgeschlossen sein. Der Hauptzweck des Vereines war, den Mitgliedern Gelegenheit zum Schießen zu bieten sowie die Geselligkeit zu fördern. An dieser Zielsetzung hat sich bis heute nichts geändert, jedoch kamen neben einer Ausrichtung allein auf den sportlichen Aspekt des Schießens noch gemeinnützige Aufgaben wie z.B. Brauchtumspflege oder Jugendarbeit im Laufe der Zeit hinzu.

Durch die zwei Weltkriege kam das Vereinsleben vorübergehend zum Erliegen: Das erste Mal ruhte der Betrieb von  Ende Juli 1914 bis Anfang Januar 1921. Im April 1939 wurde die Schützengesellschaft vom nationalsozialistischen Regime sogar vorübergehend aufgelöst. Im Rahmen der Gleichschaltung sollten die Mitglieder in NS-Verbände eingegliedert und für militärische Zwecke vereinnahmt werden. Da in den ersten Jahren der Besatzungszeit jeder Waffenbesitz und damit die Existenz von Schützenvereinen strikt verboten war, konnte der Schießbetrieb in Penzing erst am 2. Dezember 1950 wieder aufgenommen werden. Wiedergündungsmitglieder waren Matthias Schmid, Hans Niedermayr, Georg Meltl und Stefan Larasser. Die ersten drei nahmen im Jahr 1996 noch an der 90-Jahrfeier teil. Das 100jährige Vereinsjubiläum beging die Schützengesellschaft endlich im Mai 2006 mit einem respektablen Gründungsfest.

Seit 1975 treten Penzinger Mannschaften zu Rundenwettkämpfen an. Der erste Luftgewehr-Rundenwettkampf in der Geschichte unserer Schützengesellschaft wurde am 27. Februar 1975 von Hans Niedermeyr, Sebastian Weigl, Peter Moser und Franz Poschner gegen die Lorenzischützen aus Reichertsheim in der B/3-Gruppe bestritten. Leider ging er mit 77 Ringen Rückstand verloren.  Seitdem ist das „Rundenschießen“ mit dem Luftgewehr, später auch mit der Luftpistole, ein fester Bestandteil unserer schießsportlichen Tätigkeiten.

Die Vereinslokale Schützengesellschaft waren u. a. das ehemalige Gasthaus Huber und das Seestüberl. Nach deren Schließung wurde das Schützenheim 1971 in den Kellerräumen 1 (36)_kleindes langjährigen Vereinsmitglieds Sebastian Weigl untergebracht, welches in Eigenarbeit ausgebaut und in den Jahren 1975 (fünfter Schießstand) und 1978 (weiterer Aufenthaltsraum) noch einmal vergrößert wurde. Später mussten die fünf Schießstände wegen der geltenden Sicherheitsvorschriften wieder auf vier reduziert werden.  Als in Penzing ein neues Feuerwehrhaus gebaut wurde, durfte der Verein in dessen Obergeschoss ein eigenes Schützenheim einrichten. Nach einem übergangsweisen Gastaufenthalt (Sept. 2002 bis April 2004) im Wirtshaus Brunnlechner konnte das neue Schützenheim zum Saisonbeginn 2004/05 in Betrieb genommen werden. Dort stehen nun acht Schießstände und ein großer Gastraum zur Verfügung.

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